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San Leonardo
In der Mündung des Sturzbaches steht ein Felsen "S. LEONARDO". Auf dem Gipfel stand ein kleiner basilianischer Tempel, der dem S. Leonardo geweiht und von geweihten Ölzweigen umschlungen war. Einst gewann man aus diesen Ölzweigen das Öl, das am Gründonnerstag in der Kathedrale angeboten wurde.
Der Felsen war ganz vom Meer umschlossen und erschien als ein zuverlässiger natürlicher Hafen, wichtiges Seeverkehrszentrum.
Hier entkam Karl V., der 1535 von einem Sturm auf der offenen See überrascht wurde. Dankbar für die überstandene Gefahr, machte er eine großzügige Schenkung, um eine Kirche zu errichten. Also entstand das Annunziata-Kloster. 1875 verursachten Unwetter verheerende Erdrutsche von dem Hügel Zaccanopoli. Gelände und Häuser stürzten bis ins Meer und formten die vielen kleinen Strände, die den Felsen (S. Leonardo-Strand inbegriffen) umgeben.
350 Meter nach Süden steht der schon berühmte INSEL-Fels.
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