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Feiertag "I Tri da'Cruci"
Am dritten Mai ist die Via Umberto I ("U Burgu") von einer großen Hektik belebt.
Trommelwirbel, Fahnen, Lichter, Stände, geschmückte Balkone sind Zeichen dafür, dass ein Feiertag ist. Man gedenkt des Heiligen Kreuzes. Es erhob sich nämlich einst ein kleiner Tempel mit drei Kreuzen am Anfang der Via Umberto I. Der Gedenktag erfüllte einen Sinn und wurde zum Symbol. Die Wiederkehr hat heidnische und christliche Riten aufgebürdet, die die Tradition bis in unsere Zeit überliefert hat.
In den vergangenen Jahrhunderten übten die türkischen und sarazenischen Seeräuber ihre Herrschaft über dieses Gebiet in verschiedenen Zeiten und für eine lange Zeit aus. Sie ritten durch die Stadt auf dem Rücken eines Kamels und verbreiteten Schrecken unter der Bevölkerung. Bei verschiedenen Anlässen konnten die Tropeaner die Oberhand über die Türken gewinnen: sie jagten sie fort aus Tropea und setzten ihre Schiffe in Brand. Unter der Führung des Hauptmannes Gaspare Toraldo gingen 1200 unserer Mitbürger fort und hoben sich durch ihre Tapferkeit in Lepanto am 7. Oktober 1571 hervor.
Um diesen Jahrestag zu feiern, machen die Tropeaner am dritten Mai (Triumph zum Feiertag des Heiligen Kreuz) die Boote bereit, die mit Feuerwerk beladen sind.
Sie zünden es an und schaffen ein phantastisches Schauspiel von Lichtern, Farben und Geprassel. Um den alten Feind zu verhöhnen, fertigen sie auch die Schablone eines Schilfkamels ("Camiuzzu i focu") an, das mit Feuerwerk beladen ist. Am Ende des Abends begleiten die Trommeln den Tanz des Kamels ("Camiuzzu i focu"), das tanzt und knistert.
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