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Karfreitagsprozession
Am Karfreitag durchquert eine eindrucksvolle Prozession in der Dämmerung die Straßen der Stadt. Verschiedene Brüderschaften folgen einer großen Standarte. Sie tragen die Kapuze auf dem Gesicht. Ein Mann, barfuss mit einer Dornenkrone auf seinem Kopf, erhebt ein großes schwarzes Kreuz.
Hinter ihm gibt es einen alten Sarg mit Kristallwänden, in dem der tote Christus liegt. Dahinter folgen die Menschenmenge und die Statue der Schmerzensmutter, die Ihren Sohn zu erreichen versucht. Die Frauen folgen der Statue und singen die "Klagelieder", Gesänge und alte Totenklagen.
Der lange Zug kommt langsam bei Fackel- oder Kerzenlicht vorwärts, während die Kapelle Trauermärsche spielt. Die Prozession geht entlang der Altstadt und dem Stadtrand, während große Lagerfeuer auf einigen Plätzen brennen.
Die Stimmung ist magisch. Man fühlt den Schmerz der Menschheit, die in sich selbst zurückgezogen ist, um nachzudenken.
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